DSL vom DSL Anbieter T-Home

T-Home - alles wird einfacher

T-Home Privatkunden

In den letzten Jahren änderte die Telekom gleich mehrfach die eigenen Unternehmensstrukturen. Letzter Höhepunkt: das Jahr 2007. Da beschloss das Unternehmen, künftig für Privatkunden nur noch mit zwei Marken in die Öffentlichkeit zu treten: mit T-Home und T-Mobile. So zeigte sich das Angebot der Telekom für Kunden strukturierter, es ist übersichtlicher, einprägsamer geworden, was auch dem potenziellen Kunden gefallen dürfte. Dass Angebote wie DSL, Festnetztelefonie, Fernsehen und Video über Internet mittlerweile oftmals eng zusammenhängen und im Paket angeboten werden, war wohl ein weiterer Grund dafür, diese Angebote künftig unter einer Marke - T-Home - zusammenzufassen. Lassen wir T-Mobile einmal beiseite und widmen wir uns stattdessen verstärkt T-Home.

T-Home - lasst Zahlen sprechen

Für eine erste Annäherung an T-Home sollten wir zunächst einen Blick auf Zahlen aus dieser Unternehmenssparte der Telekom werfen. Laut eigener Pressemitteilung der Telekom vom 08. Mai 2008 sank der Umsatz in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 6,1%; erwirtschaft wurden von T-Home 4,8 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis nach Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag dagegen bei 1,7 Milliarden Euro und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,5%. T-Home spürt den stärker werdenden Druck im Bereich der Festnetztelefonie. Die Zahl der durch T-Home realisierten Festnetzanschlüsse sank im ersten Quartal 2008 um 582.000 Anschlüsse. Ursachen dafür sind eine verstärkte Nutzung der IP-Telefonie und wachsende Konkurrenz durch andere DSL / Festnetz Komplettanbieter wie etwa United Internet mit 1&1 sowie Arcor und Hansenet mit Alice DSL und Festnetzangeboten. Allerdings profitierte die Telekom von der so genannten letzten Meile: Das allerletzte Stück Kabelnetz bis zur Wohnung des Kunden gehört nämlich noch immer ihr.

T-Home - schnürt Pakete

Wie bei den meisten anderen Telekommunikationsanbietern besteht auch bei der Telekom mit T-Home mittlerweile die Tendenz, die einzelnen Angebote wie etwa T-Home Call sowie T-Home DSL und T-Home Entertain gemeinsam anzubieten und Pakete aus ihnen zu schnüren. Festnetzanschluss und DSL Anschluss zum Kombipaket zu schnüren und darüber hinaus Flatrates für Telefonie und Internetverbindung ins Paket zu integrieren, ist ja heute fast schon der Normalfall; auch T-Home hat diese Kombination auf dem Weg zum Kunden im Gepäck. Umfangreich ist auch der T-Home Entertainmentbereich, mit dem sich zahlreiche Videos aus dem Netz empfangen und viele Fernsehsender anschauen lassen. Der potenzielle T-Home Kunde kann also fast wie bei einem Baukastensystem wählen, welche Kombinationen er in Anspruch nimmt: nur Festnetz und DSL Anschluss, nur Festnetzanschluss, Flatrates für weltweite Telefonate und für verbilligte Anrufe vom Festnetz in Handynetze. Ihm steht darüber hinaus auf der T-Home Seite der Telekom die Rubrik „Geräte und Zubehör“ zur Verfügung; hier lassen sich bei T-Home etwa Media Receiver, WLAN Geräte, Modems und Router kaufen.

T-Home Image - teuer, aber gut!

Das Image der T-Home Angebote hat sich nicht sehr verändert; die T-Home Angebote gelten als relativ teuer, aber gut. Von der renommierten Zeitschrift Connect wurde die Telekom beispielsweise als bester DSL und Festnetzanbieter 2008 gekürt, was das Image des guten Anbieters unterstreicht. Aber… relativ teuer ist er tatsächlich auch. Werfen wir einmal einen Blick auf einen DSL Preisvergleich (Stand Juni 2008): DSL 6000 mit DSL Telefonie, WLAN Router und DSL Flatrate kostete bei T-Home 39,90 €, während Freenet dasselbe Angebote für etwa 10€ weniger pro Monat machte. Hier wird deutlich, dass das T-Home Image durchaus auf Realität beruht. Die Telekom hat 2007 reagiert und für Kunden, die sich stark am Preis orientieren, den Anbieter Congstar ins Leben gerufen: Seither arbeitet die Telekom im DSL und Mobilfunkbereich mit zwei Anbietern, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Das… ist nicht die schlechteste Taktik.

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